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Aufteilungspläne

Einheiten und zugehörige Räume eindeutig darstellen.

Der Aufteilungsplan zeigt, welche Räume zu welcher Einheit gehören. Er ist die planerische Grundlage für die Abgeschlossenheitsbescheinigung und später für die Teilungserklärung. Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus oder ein größeres Wohnhaus in Eigentumswohnungen aufteilen wollen, ist der Plan der Kern der gesamten Vorbereitung.

Was gehört in einen Aufteilungsplan?

Die Stadt Stuttgart nennt in ihrer Checkliste unter anderem:

  • Grundrisse aller Geschosse, einschließlich Keller und Dachgeschoss
  • Ansichten und mindestens einen Schnitt durch das Gebäude
  • Eindeutige Kennzeichnung der Räume einer Einheit mit derselben umkreisten Zahl
  • Kennzeichnung der Räume, die zum Gemeinschaftseigentum gehören
  • Maßstäbliche Darstellung mit Bemaßung, soweit gefordert
  • Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Gebäudezustand

Maßgeblich ist immer die aktuelle Checkliste der Behörde.

Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum und Sondernutzungsrecht

Im Aufteilungsplan wird festgelegt, was Sondereigentum ist, also zur einzelnen Wohnung gehört, und was Gemeinschaftseigentum bleibt, etwa Treppenhaus, Dach, tragende Wände und Leitungen. Terrassen, Gartenflächen und Stellplätze werden häufig als Sondernutzungsrecht zugeordnet. Diese Abgrenzung beeinflusst später Instandhaltung, Kosten und Streitpotenzial. Sie sollte deshalb bereits bei der Planung sorgfältig durchdacht sein.

Können vorhandene Baupläne genutzt werden?

Ältere Pläne sind ein guter Ausgangspunkt, reichen aber selten unverändert aus. Häufige Probleme:

  • Umbauten wurden nicht eingezeichnet.
  • Geschosse oder Nebenräume fehlen.
  • Maße stimmen nicht mit dem Bestand überein.
  • Räume sind nicht eindeutig einer Einheit zugeordnet.

Wenn Pläne fehlen oder zweifelhaft sind, hilft eine Bestandsaufnahme mit Aufmaß, bevor der Antrag gestellt wird. Das verhindert Rückfragen und Nachforderungen.

Häufige Fragen

Was ist ein Aufteilungsplan und wofür wird er benötigt?

Der Aufteilungsplan stellt die räumliche Zuordnung der Einheiten eines Gebäudes dar. Für die Abgeschlossenheitsbescheinigung verlangt Stuttgart unter anderem Grundrisse aller Geschosse, Ansichten und einen Schnitt. Die Räume einer Einheit sind einheitlich mit umkreisten Zahlen zu kennzeichnen.

Können vorhandene Baupläne als Aufteilungspläne verwendet werden?

Vorhandene Pläne sind ein guter Ausgangspunkt, müssen aber auf Aktualität, Vollständigkeit und eindeutige Zuordnung geprüft werden. Abweichungen zwischen Plan und Gebäude sollten vor der Antragstellung geklärt werden. Fehlende Unterlagen können eine ergänzende Bestandsaufnahme erforderlich machen.

Was kostet ein Aufteilungsplan?

Der Aufwand hängt von Gebäudegröße, Zahl der Einheiten und Qualität der Bestandsunterlagen ab. Ein Angebot sollte klar benennen, ob Aufmaß und Bestandspläne enthalten sind.

Was ist der Unterschied zwischen Aufteilungsplan und Grundriss?

Ein Grundriss zeigt die Räume. Ein Aufteilungsplan ordnet sie zusätzlich eindeutig Einheiten und dem Gemeinschaftseigentum zu und erfüllt die formalen Anforderungen der Behörde.

Vom Wissen zur Planung

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Wenn Sie für Ihr Gebäude Varianten vergleichen, Unterlagen vorbereiten oder die nächsten Planungsschritte klären möchten, können Sie Ihr Vorhaben mit uns besprechen. Der Umfang der Unterstützung wird projektbezogen vereinbart.

Für den Einstieg hilfreich

Aktuelle Grundrisse, Grundbuchauszug oder Teilungserklärung (falls vorhanden) und Ihr Ziel für die Aufteilung.

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Weiterführende offizielle Informationen: Stadt Stuttgart: Checkliste Abgeschlossenheitsbescheinigung. Die Anforderungen sind am konkreten Vorhaben zu prüfen.

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